

Die Nutzungsgebühr ist eine reine Kostenmiete. Sie ist, anders als herkömmliche Mieten, nicht auf Gewinn ausgerichtet, sondern deckt nur die tatsächlichen Kosten. In der Miete sind Zins und Tilgung für das Fremdkapital ebenso enthalten, wie Verwaltungskosten, Instandhaltungsrücklagen, Mietausfallwagnis und die Kosten für die Gemeinschaftseinrichtungen. Für die freifinanzierten Wohnungen beispielsweise in Riem beträgt die so errechnete Kaltmiete ca.10 Euro/qm Wohnfläche. Für die geförderten Wohnungen wird die Miethöhe durch die Wohnungsbauförderbestimmungen festgelegt; sie beträgt zwischen 5 und 7 Euro/qm. Die Höhe richtet sich nach der Förderstufe (s. Fördermöglichkeiten).
Zu dieser Kaltmiete kommen die Nebenkosten (Wasser, Abwasser, Müll, Heizung usw.) von ca 2 Euro/qm. Im Vergleich zu den Mieten auf dem freien Markt wird die Miete bei FrauenWohnen im Laufe der Zeit immer günstiger, denn einerseits gibt es bei uns keine Mietsteigerungen zur Gewinnerzielung, andererseits werden ja die aufgenommenen Baukredite laufend zurückgezahlt, so dass eines Tages sogar die Miete sinken kann. Es besteht übrigens für alle Bewohnerinnen die Möglichkeit, freiwillige wohnungsbezogene Genossenschaftsanteile zu zeichnen, wodurch die Mietbelastung verringert werden kann.